Neubau | Ideen & Wettbewerbe

Realisierungswettbewerb Schule | Warendorf

Schule in Warendorf

Realisierungswettbewerb 2015


Errichtung eines Ersatzbaus für das abgängige Zentrale Schulhaus

Für die Errichtung des Ersatzbaus werden die städtebaulichen Strukturen des Bestandes aufgenommen.
Der Neubau schließt den Schulkomplex städtebaulich zur Schnösenbergstraße und zur Rosenstraße und trennt den Schulhof als Agora, dem zentralen Fest- und Versammlungsort des Schulzentrums, vom Straßenraum. Dabei bindet die Nordfassade an die Nachmittagsbetreuung an und die Ostfassade an den bereits 2010 neu geschaffenen Haupteingang des Mäanderbaus.

Herzstück und Zentrum des Entwurfs bildet die neue zweigeschossige Aula mit der angegliederten Pausenhalle. Sie wird von den dreigeschossigen Klassen- und Verwaltungsräumen umschlossen. Nach Süden öffnet sich die zweigeschossige Aula mit einer großzügigen Glasfassade zum Pausenhof. Durch die Möglichkeit, die Fassade vollflächig zu öffnen, werden Außen- und Innenraum miteinander verbunden.

Realisierungswettbewerb Feuerwache | Gütersloh

Feuerwache Gütersloh

Realisierungswettbewerb 2015


Neubau der Feuer- und Rettungswache mit Leitstelle – Hauptwache Gütersloh

Das bestehende Gebäude der Feuerwehr Gütersloh stellt keine Zukunftsperspektive dar. Deshalb soll am Standort „Marktplatz“ ein Neubau für die Feuer- und Rettungswache inklusive Leitstelle errichtet werden. Neben den technisch-funktionalen spielen auch ökologisch-wirtschaftliche Aspekte eine wichtige Rolle. Das Grundstück „Marktplatz“ soll dabei möglichst wenig in Richtung Westen ausgedehnt werden.

Das direkte Umfeld des Grundstücks ist geprägt durch eine kleinteilige Einfamilienhausbebauung und Flächen für Gewerbe und Einzelhandel. Diese heterogene Struktur des städtebaulichen Umfeldes lässt keine direkten Bezüge zum Gebäude zu. Dementsprechend wird der Entwurf für das Gebäude aus den funktionalen Anforderungen entwickelt, die an ein modernes Feuerwehrgebäude gestellt werden. Vorgesehen ist eine flächenschonende Bauweise auf dem östlichen Teil des Gesamtgrundstücks.


Durch die Ausformulierung des Baukörpers als „H“-Struktur soll die Sonderstellung einer Feuerwache deutlich gemacht werden. Es entsteht eine Präsenz im Stadtgefüge, die der Bedeutung und Erkennbarkeit des wichtigen, öffentlichen Gebäudes gerecht wird. Das „nördliche Eingangstor zum Stadtzentrum“ wird durch den Gebäudeentwurf städtebaulich aufgewertet. Zugleich soll der Stadtraum an dieser Stelle beruhigt werden.
Der Gebäudekomplex schließt sowohl die Raumkanten zur Friedrich-Ebert-Straße als auch zum „Marktplatz“. Es entsteht ein abgeschlossener, betrieblich genutzter Hofbereich.


Der straßenbegleitende Gebäudeteil zur Friedrich-Ebert-Straße ist leicht abgeknickt um die Dynamik des Gebäudes zu betonen und eine Überleitung zur Vennstraße herzustellen. Zum Marktplatz hin unterstreichen die abgerundeten Ecken die Solitärwirkung des Gesamtkomplexes.


Die vorgegebene Grenze der möglichen Bebauung ist eingehalten! So können der „Marktplatz“ mit seinen vielfältigen Nutzungen und der Parkplatz weiterhin voll ausgenutzt werden.


Die Alarmausfahrt als Hauptein- und ausfahrt sowie zur Rückführung der Einsatzfahrzeuge erfolgt über die Prekerstraße. Ausreichend große Sichtfelder sind hier freigehalten. Eine untergeordnete Nebenein- und ausfahrt befindet sich an der Vennstraße mit seiner Wohnbebauung.

Realisierungswettbewerb Verden

Begrenzt offener Hochbaulicher Realisierungswettbewerb 2012:                                       

Erweiterung und Umbau der Schwerpunktfeuerwehr Verden

 

Das bestehende Feuerwehrgebäude der Feuerwehr Verden ist sanierungsbedürftig und entspricht in weiten Teilen nicht mehr dem aktuellen Stand feuerwehrtechnischer Regelwerke. Die intensive Untersuchung des Bestandsgebäudes im Hinblick auf Baukonstruktion, Achsbreiten, Stützen, Sicherheitsabstände etc. ergab, dass die heutigen Standards  im Bestandsgebäude nicht eingehalten werden können. Ein Umbau dieses Gebäudes ist betriebs- und baukostentechnisch nachteilig gegenüber einem Neubau. Daher wird von einer Sanierung des Bestandsgebäudes abgesehen. Wir schlagen einen Neubau für die Feuerwehr Verden vor.

 

Die Grundfläche der zur Disposition stehenden Grundstücke Lindhooper Straße 48 und 50, sowie der ehemaligen Tankstelle wird für den in der Auslobung formulierten Raumbedarf der Schwerpunktfeuerwehr benötigt. Bei der genaueren Betrachtung der Mindestdimensionen der zukünftigen Gebäude und Freiräume stellten wir fest, dass die im Erdgeschoss anzuordnenden Flächen eine Bruttofläche von 2.500qm benötigen. Das Mindestmaß des Vorplatzes (Alarmzone) beträgt 500qm, die geforderten 60 Stellplätze ergeben eine Mindeststellfläche von ca. 1.300 qm ohne Zuwegung des Parkplatzes. Daher ist nach unserer Auffassung eine Planung ohne Abriss der zur Disposition stehenden Gebäude Lindhooper Straße 48 und 50, sowie der ehemaligen Tankstelle nicht möglich.

 

Die Idee einer Tiefgarage unterhalb der Feuerwache wurde zum einen aus Kostengründen verworfen. Zum anderen wäre die Erschließung im Alarmfall zu zeitraubend, zu gefährlich und baulich zu aufwändig. Die geforderten Parkplätze werden ebenerdig auf den zusammengelegten Grundstücksparzellen untergebracht.

 

Der Entwurf sieht einen solitären Baukörper vor, der sich mittig auf dem Grundstück platziert ist. Die Alarmausfahrt mit ihren Mindestabmessungen definiert dabei den Abstand zur Straße und bildet somit einen Vorplatz. Der „Platz vor der Feuerwache“ bildet eine Aufweitung der Lindhooper Straße. Die straßenbegleitende Bebauung springt im Bereich des Feuerwehrgebäudes zurück. Diese Platzsituation im Zusammenhang mit dem symmetrischen Aufbau des Baukörpers und seiner Giebelfassade spiegelt die Einzigartigkeit und Wichtigkeit der Nutzung des Gebäudes wider.

 

Durch den Vorplatz und die Ausformulierung des Baukörpers mit seiner Fassade soll eine Präsenz im Stadtgefüge entstehen, die der Bedeutung eines öffentlichen Gebäudes gerecht wird. Die Präsenz der Feuerwache unterstützt so die Baukultur der Stadt Verden.

Realisierungswettbewerb HU Berlin

Humboldt-Universität Berlin

offener Wettbewerb 2010:

Neubau Forschungs- und Laborgebäude

für Lebenswissenschaften

Humboldt-Universität . Berlin

 

Die Humbold-Universität zu Berlin beabsichtigt auf dem Campus Nord ein neues Zentrum für die lebenswissenschaftlichen Disziplinen zu schaffen. Hierzu sollen verschiedene Professuren in einem neuen Forschungs- und Laborgebäude zusammengefasst werden. Der Neubau auf dem unter Ensembleschutz stehenden Campusgelände bildet dabei die Schnittstelle zwischen den inner- und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

 

Der neue Baukörper gliedert sich städtebaulich nach historischem Vorbild in das Umfeld des Campus ein. Als direkter Anbau an das historische Gebäude 9 erstreckt er sich als abgeknickter Riegel entlang der Haupterschließung des Campus bis zur Philippstraße und öffnet die Zufahrt für Autoverkehr und Anlieferung. Der kompakte Baukörper dient zur Ausbildung eines Hofraums nach historischem Vorbild. Zusammen mit Haus 11 wird an der Ecke Hannoversche Straße/ Philippstraße die neu definierte fußläufige Erschließung des Campusgeländes gefasst.

 

Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte wurden berücksichtigt und ausgewogen in das Entwurfkonzept integriert.

 

Auslober:                Stadt Berlin

Bearbeitungszeit:         08/2010

Realisierungswettbewerb Brixen

Stadtbibliothek Brixen

Wettbewerb 2010

Neue Stadtbibliothek in Brixen . Italien

 

Die Stadt Brixen plant den Neubau der Stadtbibliothek am Domplatz als öffentliche Bibliothek und Mittelstandsbibliothek für das gesamte Eisacktal.

 

Ziel unseres Entwurfes ist es, die Neue Stadtbibliothek in die vorhandene Bebauungsstruktur der Stadt Brixen zu integrieren und gleichzeitig in seiner architektonischen Gestaltung deutlich als Neubau ablesbar zu machen -  eine Verbindung von Historischem und Zeitgenössischem.

Das Domviertel wird um den Neubau der Bibliothek erweitert und das neue Gebäude fügt sich harmonisch wie gewachsen in die bestehende, historische Umgebung ein.

 

Die Neue Bibliothek setzt sich nicht als solitärer Baukörper ab, sondern fügt sich sensibel in das urbane Stadtgefüge ein. Sie soll sich nicht von der Stadt, vom städtischen Leben absondern, sondern soll sich voll und ganz integrieren. Die neue Bibliothek wird somit ein Teil der Stadt.

 

Die bewusst reduzierte, kraftvolle Gestaltung der Fassade macht deutlich, dass es sich um einen öffentlichen Neubau handelt – die Neue Stadtbibliothek.

 

Auslober:               Stadt Brixen

Bearbeitungszeit:         08/2010

Realisierungswettbewerb St. Theresia

Wohnbebauung St. Theresia

Wettbewerb 2010:

Wohnbebauung St. Theresia, Münster
 

Nutzung d

 

er Freifläche südwestlich der Kirche Sankt Theresia

Im vorhandenen kleinteiligen Wohngebiet Sentruper Höhe stellt das Ensemble aus den Solitärgebäuden Kirche, Kindergarten und Jugendheim eine städtebauliche Sondersituation dar. Der neue Baukörper fügt sich in dieses Ensemble ein und stellt gleichzeitig einen Dialog zur umgebenden Wohnbebauung her.

 

Auslober: Bistum Münster                                                 Bearbeitungszeit: 10/2009