Sanierung | Ideen & Wettbewerbe

Wettbewerb Wohnen am Nordwall | Stadthagen

Wohnen am Nordwall in Stadthagen

Wettbewerb 2015
2. PREIS


Die Auseinandersetzung mit dem Ort, zum einen traditionsbewusst und zum anderen fortschrittlich, soll das zentrale Thema des Entwurfes sein. So werden die traditionellen Gebäudestrukturen weitergeführt, um sich über Proportionen und Materialien in das gewachsene Umfeld einzufügen. Hierbei werden die Gestaltungselemente des Ortskerns übernommen und in eine zeitgemäße Architektursprache übertragen.

Die Leitidee dieser städtebaulichen Planung soll die eines nachhaltigen, dauerhaften und schönen Bauens sein. Mit dem Ziel eine angemessene Urbanität für Stadthagen zu schaffen.
Die vorhandenen, unter Denkmalschutz stehenden, noch intakten Konstruktionselemente der Gebäude an der Kumme Straße sollen soweit möglich genutzt werden. Insbesondere die Giebelfronten sollen auf ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild zurück- bzw. aufgearbeitet werden um den Charakter der Stadhäger Altstadt aufrecht zu erhalten. Struktur und Proportion soll sich über das Grundstück nach Nord-Westen durch die Erhaltung von Relikten (Schmiede) und Raumkanten bis zum Nordwall ziehen. Dort schließt eine neue Wohnbebauung aus drei Giebelhäusern den Wohnhof ab und bildet eine städtebauliche Kante.


Die neu gestalteten Baukörper orientieren sich an den ortsbildprägenden Proportionen der umgebenden Bebauung. Die historische Höhenentwicklung wird aufgenommen. Das „neue“ Ensemble fügt sich harmonisch, wie gewachsen, in das bestehende Stadtbild ein - die Anmutung der ursprünglichen, historischen Bebauung wird in eine moderne Formsprache übersetzt.

Wettbewerb Rathaus Murnau

Wettbewerb 2013
Erweiterung Rathaus Murnau


2. PREIS

 


Im Kernbereich der Stadt Murnau, an der Ecke Untermarkt/Schlossbergstraße, befindet sich das historische Gebäudeensemble Rathaus/Strütthaus. Dieses soll saniert und für neue Nutzungen umgebaut werden.
Das „neue“ Ensemble fügt sich harmonisch, wie gewachsen, in das bestehende Stadtbild ein. Die ortsbildprägenden Proportionen der Gebäude und die historische Höhenentwicklung bleiben erhalten. Hauptaugenmerk ist dabei die Erhaltung der Sichtbeziehung entlang der Schlossbergstraße zum Schloss.
Eine weitere zentrale Idee unseres Entwurfes ist eine klare Neuordnung der Nutzungsbereiche im Gebäudeensemble Rathaus/Strütthaus - wir schaffen Ordnung!
Unter Beibehaltung des historischen Tragwerkes (Wände, Decken) werden die Nutzungsbereiche neu sortiert.
Das historische Rathaus wird saniert und in Teilen umgebaut. Das Strütthaus wird bis auf die Fassaden zur Schlossbergstraße und Färbergasse entkernt und in den Hofbereich erweitert. Die neuen Nutzungen sind zweckmäßig und klar angeordnet. Durch die
Umnutzung eröffnen sich neue architektonische Qualitäten.

Auslober       Stadt Murnau

 

Bearbeitungszeit 03/ 2014

Konzeptentwicklung Essen

Konzeptentwicklung Kettwiger Straße in Essen

Büro- und Geschäftshaus in der Kettwiger Straße, Essen

Der bestehende Baukörper wird grundsätzlich in seiner Form und seiner Kubatur belassen. Er nimmt die Höhenbezüge der umgebenden Bebauung auf und fügt sich harmonisch in den städtebaulichen Kontext ein. Zur Kettwiger Straße wird die Attikahöhe des Nachbargebäudes fortgeführt. Das Walmdach wird abgetragen, ein Staffelgeschoss wird aufgesetzt. Durch die Zweigeschossigkeit der Fassade wird an der Kettwiger Straße ein städtebaulicher Akzent gesetzt.

Der Rücksprung des 3. Obergeschosses am Zwölfling wird belassen. Dieser unterstützt den Höhenunterschied am Zwölfling. Das Gebäude entwickelt sich die Straße hinunter, die Höhe der gegenüberliegenden Bebauung wird aufgenommen. Es fügt sich harmonisch in das bestehende Umfeld ein.

Die bestehenden Treppenanlagen und der Aufzug stammen aus der Erbauungszeit 1929. Im Jahr 1958 wurde der heute noch im Betrieb befindliche Aufzug erneuert. Die gesamte Erschließung wird den Anforderungen von 1929 gerecht, entspricht aber nicht mehr heutigen Standards und schon gar nicht den zukünftigen. Die großzügige, fast barock anmutende Treppenanlage von 1929, die an die Treppenhäuser der „Großen Kaufhäuser“ (Vorbilder: Galerie Lafayette, Printemps – Paris) erinnert, liegt brach. Sie kann für heutige Nutzungsanforderungen nicht mehr benutzt werden. Die heutigen Standards fordern flexible, varialble Flächen, die sich kurzfristig auf neue Rahmenbedingungen einstellen können.

Zentrale Idee unseres Entwurfes ist die Neuordnung der gesamten Erschließung des Gebäudes. Das Konzept sieht das Einstellen eines Treppenkerns im rückwärtigen Bereich vor. Der vordere Bereich bleibt als großzügige Fläche fexibel und variabel für unterschiedlichste zukünftige Nutzungen bestehen.

Bauherr:
Bistum Essen

Bearbeitungszeit:
2012