20|11 Neubau der KITA Schlossplatz 16 In Münster – Wettbewerbserfolg für die SUS Architketen Münster

Wettbewerbsbeitrag SUS Architekten Schioeps & Schlüter | KITA Schlossplatz in Münster

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster lobte den Architekturwettbewerb zum Entwurf eines Neubaus der fünfgruppigen Kindertageseinrichtung am Schlossplatz in Münster aus. Das Büro SCHOEPS & SCHLÜTER Architekten erhielt durch das Preisgericht eine Anerkennung.

Aus dem Erläuterungstext:
Die Zielrichtung für den vorliegenden Entwurf liegt sowohl in der städtebaulichen Situation als auch in den inhaltlichen Anforderungen. Absicht ist es, eine verträgliche Baumasse zu integrieren, die allen Anforderungen bezüglich Außenraum, Nutzungskonzept und pädagogischen Merkmalen gerecht wird, ohne dem Bestand und dem Ort die Identität zu entziehen.

Die drei Tipi-Gebäude werden über einen eingestellten Zwischenbau erschlossen. Windfang, Treppen-aufgänge, Aufzug und Zugang zur Außenspielflächen sind dort angeordnet. Die kreuzende Fluranlage erschließt die einzelnen Tipigebäude in denen sich die Gruppenbereiche mit den entsprechenden Räumlichkeiten befinden. Über die am First befindlichen Oberlichter und in der Geschossdecke ange-ordneten Lufträume werden die Flurbereiche über beide Geschosse mit Tageslicht versorgt. Hieraus resultieren auch die unterschiedlichen Dachausformungen, die jedem Gebäudeteil eine eigene Identität geben.

Der an zentraler Lage im Erdgeschoss befindliche Mehrzweckraum kann sowohl über eine Faltwand mit dem Foyer, als auch über die Fassade zum Außenbereich vergrößert werden. Das Büro in der Nähe des Einganges ist ebenfalls zentral gelegen und sorgt für Überblick. Die Personalräume im Un-tergeschoss, mit ausreichend natürlicher Belichtung sind bewusst dort angesiedelt um Erholungspha-sen außerhalb des Trubels zu gewährleisten.

Aus der Beurteilung des Preisgerichts:
..."Die unterschiedlich geneigten Dachflächen - jeweils mit einem zentralen Oberlicht - ermöglichen eine Belichtung bis ins Erdgeschoss. Eine Trennung des Park- und Versorgungsverkehr zum Fuß- und Fahrradverkehrs führt zu einer sichereren Erreichbarkeit. Eine doppelte fußläufige Erschließung sowohl von der Lazarettstraße als auch vom Neutor, ohne diese Verbindung auch für Externe zuzulassen, ist ein alternativer, überlegenswerter Ansatz (wenn auch zu Lasten der Außenflächen). Die Entwurfsidee, die Außentreppe in die markante Geländemodellierung mit einzubeziehen, wird als spannend angesehen. Die Raumanforderungen sind erfüllt. Eine Orientierung bietende Zuordnung von Räumen, insbesondere für jüngere Kinder, ist nicht durchgängig zu erkennen. Die Anbindung des Mehrzweckraumes an das Foyer bildet eine gut zu nutzende Einheit, führt aber dazu, dass auf Grund der notwendigen Höhe das gesamte Erdgeschoss angehoben werden muss...."

Weiterführende Informationen auf  Competitionline ...
 

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